AUSBILDUNG
QUALIFIZIERUNG
UMSCHULUNG



„Am Anfang war die Idee“

Zur Geschichte des Vereins Spectrum – Arbeit, Beruf, Soziales e.V.

 

Historie des Vereins

Am Anfang standen eine Spende und eine Hobby-Kfz-Werstatt von arbeitslosen Jugendlichen. Daraus entstand JAPS, das Jugendarbeitslosenprojekt Steinhaus in Haidhausen. Daraus entwickelten der Leiter von JAPS, Jürgen Tesch, und Pfarrer Samhammer, erster Vorsitzender des „Vereins zur Förderung der berufsbezogenen Jugendhilfe“, die KFZ-Werkstatt „Autowerkstatt Schönstraße“. Hier erhielten jugendliche Arbeitslose eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker.  1990 wurde in der Schönstraße die A&F eröffnet, eine Werkstatt für erwachsene Arbeitslose. Ebenfalls 1990 kam die Trägerschaft für Ökomobil hinzu - ein Landschafts- und Gartenbaubetrieb der Berufsbezogenen Jugendhilfe. Gleichzeitig wurde der Vereinsname in „Spectrum - Arbeit, Beruf, Soziales e.V. geändert. 1992 setzte Geschäftsführer Tesch mit STATTAUTO als erster die CarSharing-Idee in München um. 2002 übernahm Spectrum die Trägerschaft für das Stadtwerkeprojekt  vom Stadtjugendamt München, und die beiden bestehenden Kfz-Werkstätten wurden in einem neuen Objekt in der Aidenbachstraße zur A24 zusammengeführt.  

Heute werden in den Betrieben und Projekten von Spectrum - Arbeit, Beruf, Soziales e.V. Jugendliche und Erwachsene ohne Berufsausbildung und mit beruflichen Handicaps praxisnah an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt. Markenzeichen von Spectrum ist die Einbindung der Auszubildenden und der Mitarbeitenden in die berufliche Wirklichkeit eines am Markt agierenden Unternehmens bei gleichzeitiger sozialpädagogischer Betreuung. Durch dieses Gleichgewicht von fördern und fordern gewinnen sie neben fachlicher Qualifizierung Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten als Grundlage für ein selbst bestimmtes und geführtes Leben.

Manfred Jena, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Spectrum - Arbeit, Beruf,Soziales e.V.: „Unsere Betriebe sprechen Jugendliche und Erwachsene an, die keine oder keine abgeschlossene Ausbildung haben, aus den unterschiedlichsten Gründen vom Arbeitsmarkt ausgegliedert oder auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung arbeitslos sind. Alle Maßnahmen sind gezielt auf die jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt und werden berufspädagogisch begleitet.“